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Verwaltungsgemeinschaft Baunach

Kommunales Denkmalkonzept

Ziel des Kommunalen Denkmalkonzept (KDK) ist eine fokussierte, sowie bürgernahe Weiterentwicklung und Belebung der schützenswerten, historischen Strukturen eines Gebiets in Zeiten des strukturellen und demografischen Wandels.

(vgl. Thomas Gunzelmann in Denkmalthemen 2017, S. 20)

Das KDK versteht sich grundsätzlich als denkmalpflegerischer Fachbeitrag zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) und den Vorbereitenden Untersuchungen (VU), die ebenfalls von BFS+ GmbH (früher: Büro für Städtebau und Bauleitplanung) erstellt wurden.
Das Kommunale Denkmalkonzept soll "… die historische Prägung des Ortes (…) aus dem Zusammenwirken von Geschichte und Topographie" (vgl. Thomas Gunzelmann in Denkmalthemen 2017, S. 20) erläutern und in Hinblick auf die Wertigkeiten die Denkmalinteressen formulieren.
Im Modul 1 wurde die umfangreiche Bestandserfassung der Denkmalwerte sowie die Dokumentation der baulichen, städtebaulichen und ortsräumigen Überlieferungen vorgenommen und entsprechende Werte und Stärken von Reckendorf herausgestellt.

Im zweiten Modul des KDK werden die historischen und städtebaulichen Strukturen mit Hilfe von Planungsmethoden herausgearbeitet. Die Basis bilden dabei die im Modul 1 definierten Stärken und Qualitäten von Reckendorf. Im Modul 2 werden diese durch Schwächen und Defizite ergänzt, um damit Leitlinien, Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen zu entwickeln. Im Fokus steht dabei der historische Ortskern, der geschichtlich wertvolle Baubestand sowie schützenswerte Räume und Strukturen beinhaltet.